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WM-Silke

Umjubelte Speyerer „Boxweltmeisterin der Herzen“ im Mannheimer Rosengarten Tolle Box-Gala Grandioser Sieg von Silke „the jet“ Weickenmeier is backBox-Weltmeisterin Silke Weickenmeier ist wieder da. Mit einem einstimmigen Punktsieg ( 100:89, 99:90, 100:90 ) über Maribel Santana hat die Titelverteidigerin aus Speyer nach langer Ringpause das Comback geschafft – in Mannheim, wo sie 1999 ihren ersten WM-Titel gewann. Und in dieser Quadratenstadt will ihn die 27-Jährige schon im November verteidigen. „ Silke, wir leiben dich“, stand auf einem der vielen Schilder der Weickenmeier-Fans. Deren Trommeln und Sprechchöre beflügelten „The Jet“. Im Turbogang begann der Zehn-Runden-Kampf im Rosengarten gegen Maribel Santana aus der Dominikanischen Republik, die mit einem Kampfrekord von 19 Kämpfen 13 Siege davon 9 durch KO angereist war um sich dehn WM zu holen. Auf schnellen Beinen knackte Weickenmeier mit der linken Geraden die Deckung ihrer Gegnerin, die in ihrer Heimat „Avispa“ (Wespe) genannt wird. Dass deren Fäuste stechen, spürte die Pfälzerin nur dann, wenn sie sich auf den Nahkampf einließ.Rumpftreffer kratzten am Lack des „Jets“. Harte Schläge trafen auch den Kopf der Junior-Federgewichtlerin. Schwellungen sowie eine Wunde am linken Auge bewiesen: Santanas Haken hatten Wucht. Silke Weickenmeier schaltete dagegen mit ihrer flinken Führhand immer wieder auf Düsen-Antrieb, auch die rechte Schlaghand landete oft im Ziel. Die Führhand war der Gewinner. Immer und immer wieder traf die Führhand von Silke Weickenmeier den Kopf von Santana. In Runde drei suchte Maribel Santana, die Entscheidung. Es kam zu offenen Schlagabtausch. In Runde sechs legte die Silke „The Jet“ richtig los! Mit schnellen Schlag Kombinationen zum Kopf und Körper traf Sie die Boxerin aus der Dominikanischen Republik. Ende der Runde knickte Santana nach einer harten Schlag Kombination zum Körper ein. Der Gong rette Sie, ansonsten wäre der Kampf da schon zu ende gewesen. In Runde neun und zehn war die Speyrerin nicht mehr zu halten. Blitzschnelle Kombinationen, eine nach der anderen trafen die Gegnerin. Silke Weickenmeier bot eine Leistung der Sonderklasse. Sie hätte mit ihrer Kondition die Sie an den Tag legte, noch weitere 10 Runden boxen können. Silke Weickenmeier: Und fühlte mich gut, obwohl ich vor dem Kampf sehr aufgeregt war, da ich über 16 Monaten nicht mehr im Ring stand. Ich fühlte wie das Publikum hinter mir Stand, und mich lautstark unterstütze. Es war ein gigantisches Gefühl. Ich hätte gerne noch offensiver geboxt, doch mein Trainer und Vater, warnte mich immer wieder in den Ringpausen. Boxe mit Verstand, sie sucht den Infight, und schlägt sehr harte hacken. Warte ab, und ab Runde sechs erhöhen wir den Druck. Die Einstellung und vorgegebene Marschroute von meinem Vater, ging voll auf. Ich hätte fast vorzeitig gewonnen, wenn der Gong sie nicht gerettet hätte. Als Weickenmeier ihren verdienten WM-Gürtel unter ohrenbetäubenden Jubel nach oben riss, waren die über 1000 Boxfans in der Halle kaum noch zu halten. Die Organisatoren Siggi Weickenmeier und Klaus Koradin ließen es bei der WM-Gala für Silke, es so richtig krachen. Ein Gospel Chor stimmte die Besucher mit dem Lied „Oh happy day“ auf das Ereignis ein. Der neue WM Song von Silke wurde live von David Adler mit seiner Band über dem Einlauftunnel dargeboten. Viele der Besucher bekamen dabei Gänsehaut. Wunderschöne Rundengirls und Boys zeigten die Runden an. Über 10 Bildschöne Hostessen sorgten dafür dass alle Besucher ihre Plätze rechtzeitig fanden in dem großen Mozartsaal im Rosengarten. Bei der Siegerehrung wurde am Boxring ein Feuerwerk gezündet. Selbst ein leibhaftiger König, seine Hoheit, Cephas Bansah, König von Ghana, der SiggiWeickenmeier trainiert wird, ließ es sich nicht nehmen bei der Siegerehrung persönlich in den Ring zu klettern und der glücklichen Speyerin zu gratulieren. Für November ist die nächste WM-Titel Verteidigung geplant.Als Vorprogramm konnten sich Amateurboxer vom 1. Sportclub Speyer e.V und dem Leistungszentrum Heidelberg auszeichnen. Und dies hat zugleich auch einen bezeichnenden pädagogischen Wert: Denn als Präsidentin des Boxclubs Speyer und Chefin der neuerbauten Sport- und Freizeitcenter ( Sportarena-Speyer, arbeitet Silke mit ihrem Team unermüdlich an der Förderung des Breitensportes. Unter dem Motto „Die jungen Wilden wollen nach oben“ kletterten unter anderen vier Boxer vom 1. Sportclub Speyer e.V. , in den Ring. Der erst 16-jährige Michael Schütte verlor leider knapp seinen ersten Kampf, obwohl er sehr beherzt boxte, und seinen Gegner einige male in Bedrängnis brachte. Maxim Sogomonja suchte in den ersten beiden Runden den KO. Sein Gegner musste unglaublich viel einstecken und zeigte enorme Nehmer Qualitäten. In Runde drei und vier war der Kampf ausgeglichen mit Vorteilen für den Gengner. Sehr überraschend war das Urteil. Sergey Zínn siegte nach Punkten. Dann kam der Erfolg zurück. Sowohl Alban Oluri im Mittelgewicht als Hüsyin Cincara, Dritter der deutschen Meisterschaften, siegten nach erbittert und hart umkämpften Gefechten. Nach der Veranstaltung wurde im Hotel Wartburg in Mannheim gefeiert. Die Band Mrs. Joul unterhielten die Gäste und Prominenten bis in die frühen Morgenstunden.